Die Vorurteile gegenüber dem Grundeinkommen
Wie immer gibt es bei neuen Ideen, die so gänzlich mit den bisherigen Ansichten brechen, einen Haufen Vorurteile...
Wer nix arbeitet soll auch kein Geld bekommen!
Viele Leute arbeiten, ohne diese Arbeit bezahlt zu bekommen. Einen Haushalt zu führen und Kinder zu erziehen kann gar nicht hoch genug angerechnet werden. Im künstlerischen Bereich vollbringen Menschen viele wertvolle Dinge, ohne jemals bezahlt zu werden. Und ohne die ehrenamtliche Arbeit könnten viele Institutionen ihre Türen dichtmachen.
Es ist ungerecht dass auch die Geld bekommen, die gar nix arbeiten!
oder
Es ist ungerecht dass auch die das Grundeinkommen bekommen, die ganz viel Geld haben!
Im Gegenteil, das Grundeinkommen ist gerecht, weil es jeder bekommt! Zum einen kann es jeden treffen, dass er seinen Job los wird, zum anderen kann jeder relativ frei entscheiden, wieviel er zum Leben braucht: Ob er mehr freie Zeit genießen und mit dem Notwendigsten auskommt, oder ob er sich mehr Luxus gönnen und mehr verdienen möchte.
Wer nicht zur Arbeit gezwungen wird, der hängt bloß faul rum!
So mancher Mensch würde vielleicht bei einem Grundeinkommen etwas weniger arbeiten, allerdings wären dann auch wieder Arbeitsplätze frei. Andererseits halten es jetzt schon genug Menschen nicht lange ohne Arbeit aus. Was würden Menschen denn machen, wenn es plötzlich ein Grundeinkommen gäbe? Antworten findet man hier.
Dann füttert man die faulen Menschen alle durch!
Macht man heute auch. Es wird immer Menschen geben, die nicht erwerbsmäßig arbeiten. Daran werden auch keine weiteren Kürzungen des ALG II etwas ändern.
Das ist nicht zu finanzieren!
Es gibt mehrere Finanzierungsmodelle. Einige, wie das von Thüringens Ministerpräsident Althaus (CDU), wären bereits sofort durchführbar, und da andere Leistungen wegfallen könnte der Staat hierbei sogar noch sparen! Andere Modelle brächten zusätzlich noch eine Änderung im Steuersystem mit sich und könnten erst mittelfristig greifen.
Mehr Fragen (und Antworten) in den FAQ.






